Triiangel - Weißstörche in den Landkreisen Celle und Gifhorn

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Triiangel

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Nest auf Mast
Jahr
Ankunft
Ringnummer
flügge Junge
1. Stoch
2. Storch
202219.02.19.02.
4
202121.02.24.02.(1) DEW 3X 085
(2) DEH H 3671
3
202015.02.18.02.- wie Vorjahr - 1
201920.02.21.02.- wie Vorjahr -0
201830.01.30.01.- wie Vorjahr - 4
201721.02.02.03.- wie Vorjahr -3
201602.02.09.02.(1) DEH H 3671
(2) DEW 3X 085
3
201526.02.10.04.(1) DEW 3X 085-
201409.02.21.02.- wie Vorjahr -0
201309.03.13.03.- wie Vorjahr -1
201227.02.04.03.- wie Vorjahr -4
201125.03.01.04.- wie Vorjahr -2
201002.03.
15.03.
17.03.- wie Vorjahr -3
200910.03.21.03.(1) DEH H 3671
(2) DEW 3X 085
3
200803.03.08.03.- wie Vorjahr4
200725.03.01.04.(2) DEH H 36712
2022
Als beide Brutstörche am 19. Februar zurückkehrten, fanden sie das ihnen seit 2011 vertraute Nest nicht mehr vor. Sturmtief Ylenia hatte es in der Nacht zuvor völlig zerstört. Spontan wurde vor Ort eine Hilfsaktion ins Leben gerufen. Ihr gelang es, innerhalb einer Woche für ein neues Nest und einen Mast zu sorgen und dessen Aufstellung durchzuführen. Das Storchenpaar nahm die neue Nisthilfe sofort an und bedankte sich, indem es vier Junge groß zog. Damit erhöht sich die Zahl der von diesem Paar gemeinsam aufgezogenen Jungen auf nun 31.
2021
Bereits am 24. Februar war das Paar komplett, das in dieser Zusammensetzung - bis auf die eine Unterbrechung im Jahr 2015 - nun schon zum elften Mal in Folge hier brütet. Brutbeginn war diesmal der 26. März. 32 Tage danach schlüpften die ersten Jungen. Drei Junge wuchsen heran und wurden flügge. Damit hat das Elternpaar in dieser Zusammensetzung nun schon 27 Junge großgezogen.
2020
Bereits am 18. Februar war das Paar komplett, das in dieser Zusammensetzung nun schon seit 2009 hier brütet. Am 23. April begannen die Eltern zu füttern. Es konnte allerdings nie mehr als ein Junges beobachtet werde. Unklar bleibt, ob nicht mehr geschlüpft oder ob weitere Junge in den ersten Tagen gestorben sind. Als Einzelkind hinreichend mit Nahrung versorgt wurde das Junge dann auch problemlos flügge.
2019
Bei dem Storchenpaar handelt es sich um erfahrene Eltern. Sie sind nun schon seit 2009 hier zusammen. Es gab keine Nahrungs- und bis auf einige Nachtfröste auch keine Witterungsprobleme. Es fehlt darum eine schlüssige Erklärung dafür, dass es ca. zehn Tage nach dem Schlüpfen der Jungen zum Totalverlust mit Brutabbruch kam. Auffällig ist allerdings, dass es auch hier ein Paar im weiteren Einzugsbereich der Deponie Wolfsburg traf.
2018
Vor zehn Jahren brütete das Paar erstmals in dieser Zusammensetzung. Seitdem blieb es – bis auf einen Ausrutscher 2015 ihrerseits - immer zusammen. Auch diesmal schritt es gemeinsam zur Brut. Es zog vier Junge groß. Dabei flogen die Eltern zur Nahrungssuche sogar bis auf die 11 km entfernte Wolfsburger Deponie nahe Weyhausen.
2017
Diesmal gab es kein Hin und Her wie in den letzten beiden Jahren. Von Anfang an blieb das Paar in seinem nun schon neunten gemeinsamen Jahr auf dem Nest in Triangel. Dort schlüpften dann bereits ab dem 22.April insgesamt vier Junge. Drei wurden letztlich flügge.
2016
Eine Woche nach der Störchin kam das Männchen. Die beiden hielten sich dann aber meistens in Dannenbüttel, dem vorjährigen Brutort des Weibchens auf. Erst am 27. März kurz vor der Eiablage fiel die Entscheidung dann doch für Triangel. Somit war das Paar nach einjähriger Unterbrechung nun wieder hier vereint. In Eile wurde das Nest hergerichtet und bereits vier Tage danach mit der Brut begonnen. Mit den drei flüggen Jungen dieses Jahres hat das Paar nun in sieben gemeinsamen Jahren 16 Junge aufgezogen.
2015
Sechs Jahre lang war das Paar zusammen gewesen. Diesmal aber zog das Weibchen zum Nachbarn nach Dannenbüttel. Nach einigem vergeblichen Warten begab sich das Männchen auf die Suche nach einer neuen Partnerin. Es wurde dabei in etlichen Dörfern der näheren und weiteren Umgebung gesichtet. Nach sechs Wochen hatte es endlich Erfolg. Allerdings erwies sich diese Störchin als noch nicht brutreif. Und dann wurde sie auch noch von ihrer Vorgängerin vertrieben, die ihrem „Ex“ diese Beziehung offenbar nicht gönnte.
2014
Überlebte im letzten Jahr wenigstens ein Jungstorch die kalte Regenphase Ende Mai, starben diesmal alle vier Jungen. Bald darauf wurden die verwaisten Eltern nicht mehr auf dem Nest gesehen. Sie waren auf die neue Nisthilfe im benachbarten Neuhaus umgezogen. Das zunächst dort ansässige Nichtbrüterpaar musste weichen. Die beiden Triangeler Störche verließen als letzte den Kreis Gifhorn erst am 3. September.
2013
Auch diesmal kam wieder das Weibchen zuerst, acht Tage darauf das Männchen. Ab dem 6. April wurde gebrütet. Somit waren die Jungen beim kalten Dauerregen Ende Mai im für sie da kritischen Alter von drei Wochen. Danach schien es so, als seien alle Jungen gestorben. Mehrfach konnte vom ankommenden Elternstorch keine Fütterung beobachtet werden. Dann zeigte sich aber doch: Ein Junges hat überlebt. Nach dessen Abzug verließen die Eltern erst Mitte September ihr Nest.
2012
Auch diesmal kam sie eine Woche vor ihm. Mit vier groß gezogenen Jungen stellte das nun zum vierten Mal in Folge in dieser Zusammensetzung brütende Paar einen persönlichen Rekord auf. Erneut legte das Männchen etliche Male zur Nahrungssuche die ungewöhnlich weite Strecke bis hin zur Kompostierungsanlage der Deponie WOB zurück.
2011
Häufig, aber nicht immer erscheint das Männchen zuerst. Diesmal war das Weibchen eine Woche vor dem Männchen da. Nach dem Schlüpfen der Jungen muss es Anfang Mai einen Nahrungsengpass gegeben haben, der das Männchen veranlasste, mehrfach weit über das eigene Brutrevier hinaus die 12 km entfernte Kompostierungsanlage der Deponie WOB aufzusuchen. Dort wurde es mit zehn anderen Störchen auf Futtersuche beobachtet. Von den zwei flüggen Jungstörchen wurde einer später tot nahe der Straße nach Westerbeck gefunden.
2010
Wie auch andere Störche im Kreis unternahm auch das Männchen in Triangel bald nach der Ankunft aufgrund der unwirtlichen Bedingungen eine „Winterflucht“. Zwei Tage nach seiner Rückkehr traf auch das Weibchen der Vorjahre ein. Vier Junge schlüpften, von denen letztlich drei flügge wurden.
2009
Erst traf das beringte Weibchen der beiden Vorjahre ein. Das unberingte Männchen aber kam nicht wieder. Als sich dann ein 2006 im Ilkerbruch beringtes nun dreijähriges Männchen einstellte, gab es anfangs erhebliche Gewöhnungsprobleme miteinander. Nach zwei Tagen wurden die beiden dann aber doch ein Paar und zogen drei Junge auf.
2008
Das nun dreijährige Weibchen des Vorjahres erbrütete mit dem Männchen fünf Junge. Das Nesthäkchen wurde bald aufgefressen, die anderen aber entwickelten sich prächtig. Vier flügge Junge bedeuten für den Storchenstandort Triangel einen neuen Rekord. Die Jungen zogen bereits am 30. Juli ab. Die Eltern folgten wie auch andere Westzieher erst einen Monat später.
2007
Erst zweijährig (!) war das 2005 in Wackersleben/Bördekreis beringte neue Weibchen. Von den zunächst drei Jungen blieb eins im Wachstum zurück und fiel schließlich dem kalten Starkregen in der Woche nach dem 17.06. zum Opfer. Die beiden schon besser befiederten Geschwister überlebten.
Hans-Jürgen Behrmann
Weißstorchbetreuer für die Landkreise Celle (bis 2019) und Gifhorn



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Weißstorchbetreuer für die Landkreise Celle ( bis 2019) und Gifhorn



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