Leiferde - Weißstörche in den Landkreisen Celle und Gifhorn

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Leiferde

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2018
Es entwickelt sich hier eine Storchenkolonie mit nun schon sechs besetzten Nestern, davon fünf auf dem Gelände des NABU ASZs.
1. NABU Artenschutzzentrum

1.1 Nest auf Schornstein der Alten Molkerei
Jahr
Ankunft
_Ringnummer_
flügge Junge
__1._Storch__
__2._Storch__
202208.02.14.02.
0
202117.02.17.02.(1) DKC 1E 090
202009.02.18.02.- wie Vorjahr -2
201919.02.08.03.- wie Vorjahr -1
201819.02.23.03.DKC 1E 09
1
201718.02.27.02.
2
201608.02.(28.02.) 03.03.
(DEW 5X 573)2
201523.02.24.02.
3
201415.02.08.03.
1
201318.02.12.03.
1
201225.02.09.03.
2
201128.02.04.03.
2
201027.02.27.02.
3
200909.03.13.03.
2
200826.02.15.03.
3
200702.05.02.05.
1
2022
Storchenmännchen "Fridolin" zählte bei seiner Ankunft bereits am 8. Febuar mit zu den ersten Rückkehrern im Kreis Gifhorn. Partnerin "Mai" kam sechs Tage später. Die beiden brüteten drei Junge aus, die aber nach gut einer Woche starben. Obwohl sie stark unterernährt waren, kann Nahrungsmangel kaum die Ursache sein. Die zeitgleich daneben brütenden beiden Paare hatten guten Bruterfolg. Die Todesursache bleibt unbekannt.
2021
“Fridolin” und Partnerin “Mai” trafen am 17. Februar ein. Anfangs lief alles normal. Doch dann wechselte “Mai” zum Nest und Nachbarn in Vollbüttel, kam aber immer noch täglich für ein paar Stunden zurück nach Leiferde. Nach zwei Wochen entschied sie sich zum Brüten doch wieder für “Fridolin” mit Nest. Drei Junge schlüpften. Im Alter von zwei Wochen starben alle plötzlich. Die Untersuchung eines toten Jungen erbrachte als Ursache Aspergillose, eine Schimmelpilzerkrankung der Atemwege.
2020
Bereits am 9. Februar und damit früher als je zuvor kehrte „Fridolin“ zurück. Er gehört ja inzwischen fast schon zum lebenden Inventar im NABU AZ Leiferde. 9 Tage danach traf auch die nun fünfjährige Partnerin „Mai“ ein. Im Nest auf dem Schornstein brüteten die beiden diesmal fünf Junge aus. Zwei von ihnen wurden flügge.
2019
Storch kam wieder - wie viele Jahre nun schon, lässt sich nicht genau sagen, weil er ja nicht beringt ist. Auch seine vorjährige Partnerin Mai kehrte zurück. Die beiden zogen eins der anfangs drei geschlüpften Jungen groß. Warum die anderen beiden starben, bleibt unklar. Es ist dies nun die zweite „Einserbrut“ in Folge. Kommt Fridolin „in die Jahre“?
2018
Das per Webcam einsehbare Nest erlangte wieder die größte Aufmerksamkeit. Störchin Friderike war nicht zurückgekehrt. Ihren Platz nahm die erst dreijährige, aus Dänemark stammende Mai ein. Partner Fridolin brauchte einige Tage, bis er sich an die Neue gewöhnt hatte. Von den vier geschlüpften Jungen wurden drei von den Eltern aus dem Nest geworfen. Das vierte überlebte auch eine heftige Attacke von dem benachbarten kinderlosen Paar und wurde flügge.
2017
Für Storchenmännchen Fridolin war diese Brutzeit mit viel Stress verbunden. Immer wieder musste es sich der Angriffe eines jungen Paares erwehren, das sich das Hausdach direkt daneben als Standort erkoren hatte und dort sogar erste Nestbau-Ansätze zeigte. Von zunächst vier Jungen wurden letztlich zwei flügge.
2016
Weil der Platz neben ihm anfangs noch frei war, nutze die vorjährige Störchin aus dem benachbarten Vollbüttel die Chance und gesellte sich zu Fridolin. Die beiden wurden ein Paar, aber nicht lange. Als dann Friderike eintraf, musste die Neue wieder weichen. Mit der somit dann doch wieder vertrauten Paar-Zusammensetzung wurden von den zunächst fünf Jungen zwei flügge.
2015
Die langjährige Störchin Frida kehrte nicht mehr zurück. Partner Fridolin fand aber sehr schnell ein neues Weibchen, bezw. sie fand ihn. Er wollte anfangs nicht so recht. Dann kamen sie aber doch zusammen. Sie erhielt den Namen Friedrike. Fünf Junge schlüpften, drei wurden flügge.
2014
Das altgediente Paar Fridolin und Frida hatte zwar anfangs fünf Junge im Nest auf dem Schornstein, doch im Laufe der Zeit wurden es immer weniger. Das vorletzte starb durch den kalten Dauerregen Ende Mai, so dass zum Schluss nur ein Junges flügge wurde.
2013
Erstmals musste das langjährige Stammpaar zwei weitere Paare neben sich dulden. Anfängliche Vertreibungsversuche wurden bald eingestellt, da die Beschäftigung mit der eigenen Brut im Vordergrund stand. Zudem kannte man sich schon vom Vorjahr her. Vier Junge schlüpften. Drei überstanden den großen Regen. 0bwohl es nahrungsmäßig keine größeren Probleme gab, wurde letztlich aber nur eins flügge.
2012
Für das alt eingesessene Paar war es eine unruhige Brutsaison. Immer wieder galt es, sich fremder Störche zu erwehren bzw. deren Ansiedlung in unmittelbarer Nachbarschaft zu verhindern. Das gelang aber letztlich doch nicht. Auf Mast 1 etablierte sich ein neues Paar, auf Mast 2 waren es Besuchsstörche. Von den zunächst vier eigenen Jungen wurden zwei flügge.
2011
Vier Eier wurden gelegt. Eins wurde später bei der Beringung gefunden. Es war unbefruchtet. Drei Junge schlüpften. Eins von ihnen starb nach gut zwei Wochen, die anderen beiden wurden flügge. Sie hielten sich dann längere Zeit mit vielen anderen Störchen im Bereich Nördliche Okeraue/Rieselfelder auf.
2010
Bereits am 27.02. kamen beide Störche und waren damit als erstes Paar komplett. Angesichts des nahenden Sturmtiefs Xynthia verließen sie tags darauf ihr Nest und kehrten erst am folgenden Mittag zurück. Pünktlich zum Storchenfest am 25.04. schlüpften die ersten der zunächst vier Jungen, von denen drei flügge wurden. Angriffe von Fremdstörchen wurden erfolgreich abgewehrt, wobei einmal das Männchen eine blutende Kopfwunde davontrug.
2009
Ungewöhnliches ereignete sich am 3. April. Auf Riesenschwingen landete ein Rosapelikan im Artenschutzzentrum. Seine Versuche, sich dem Storchennest auf dem Schornstein zu nähern, wurden von dem dort brütenden Paar abgewehrt. Er blieb bis auf gelegentliche Ausflüge bis zum Herbst im Bereich der Station. Von den zunächst fünf geschlüpften Storchenjungen starben aufgrund eines zeitweiligen Nahrungsengpasses drei innerhalb weniger Tage. Die anderen beiden wurden flügge.
2008
Möglicherweise die beiden überlebenden Altstörche des Vorjahres bildeten ein neues Paar und entschieden sich für den Molkereischornstein als Neststandort. Versuche anderer Störche, das Nest auf Mast ebenfalls zu besetzen, wurden abgewehrt. Somit blieb das vorjährige Brüten von zwei Paaren unmittelbar nebeneinander ein einmaliges Ereignis. Eins der zunächst vier Jungen wurde, von der Kamera dokumentiert, von einem Elternteil aufgefressen. Dies („Kronismus“) kommt bei Störchen häufiger vor, wird aber nur selten beobachtet.
2007
Am 2. Mai tauchte in Leiferde ein zweites Paar auf. Nach anfangs heftigen Kämpfen mit dem etablierten Paar wurden die beiden geduldet und bauten das Nest auf dem hohen Molkereischornstein aus. Drei Junge schlüpften, eins wurde flügge. Zuvor schon konnte das Männchen aufgrund einer schweren Beinverletzung nicht überleben. Zuletzt versorgte das Weibchen außer dem eigenen Jungen auch ein zugeflogenes „Adoptivkind“, das aus dem benachbarten Ausbüttel stammte. Dass bei uns zwei Storchenpaare direkt nebeneinander brüten, muss als Ausnahme gewertet werde, die hier wohl auch darin begründet ist, dass das erste Paar bereits brütete, sein Weibchen nur beschränkt einsatzfähig war und sich das neue Paar als gleich stark erwies.
1.2 Nest auf Mast I
Jahr
Ankunft
__Ringnummer__
flügge_Junge
__1._Storch__
__12._Storch__
202213.02.05.03.
3
202120.02.23.02.
2
202021.02.21.02.
3
201921.02.05.03.
2
201819.02.08.03.
3
201724.02.06.03.
3
201626.02.27.03.
2
201501.03.15.04.
2
201411.03.22.03.(2) SVS 1230
2
201315.03.01.04.(2) DEW 5X573
3
201213.04.13.04.(1) DEW 5X573
-
2011



2010



2009



2008



200705.03.Station(2) DEW 2X842
0 (+3)
2022
20 Tage wartete das am 13. Februar eingetroffene Männchen. Dann kehrte auch seine Partnerin zurück. Vermutlich findet sich hier nun schon seit Jahren dasselbe unberingte Paar ein. Ein Ringstorch - damals eine schwedische Störchin - brütete hier zuletzt 2014. Flügge wurden in diesem Nest jeweils zwei oder drei Junge. Diesmal waren es drei.
2021
Das wie auch in den Jahren zuvor unberingte Paar war am 23. Februar komplett. Dass es dasselbe Männchen geblieben war, zeigte sich an seinem anfänglichen Verhalten. Ging jemand auf dem Weg unterhalb vom Nest vorüber, wurde es unruhig und flog ab. Mit Brutbeginn hörte das dann auf. Zwei Junge wuchsen heran und wurden flügge.
2020
Beide Brutstörche vom Nest Mast I kamen am 21. Februar. Da Storchenpaare ja nicht gemeinsam überwintern, geschieht es sehr selten, dass beide Partner dann am selben Tag zurückkommen. Hier war es der Fall. Vier Junge schlüpften, drei von ihnen wurden flügge.
2019
Bereits am 5. März war das Paar komplett. Wieder trugen beide keinen Ring. Vermutlich handelt es sich - vom Verhalten her - um das Paar der letzten Jahre. Mit der Brut begann es als erstes der Leiferder Paare bereits am 27. März und damit noch eine Woche früher als im Vorjahr. Zwei Junge wurden flügge.
2018
Wie im Vorjahr zogen die Eltern drei Junge groß und waren damit das produktivste aller sechs Leiferder Paare. Zugute kam ihnen der frühe Brutanfang am 3. April. Beim Schlupf der Jungen ab dem 5. Mai gab es noch keinen trockenheitsbedingten Nahrungsengpass.
2017
Erneut erwies sich das Männchen zunächst als sehr scheu und flog bei jeder menschlicher Annäherung ab. Das änderte sich aber, als gebrütet wurde. Drei Junge flogen aus.
2016
Einen Monat musste der erste Storch warten, bis dann auch der zweite erschien. Zwei Wochen danach war Brutbeginn. Zwei Junge wuchsen heran und wurden flügge.
2015
Die vorjährige schwedische Brutstörchin kam nicht wieder. Es fand sich wieder eine Nachfolgerin. Deren vermutlich auch neuer Partner ließ sich nur selten auf dem Nest sehen. Anfangs schien es, als würde nur ein Junges heranwachsen, dann waren es aber doch zwei.
2014
Wie erstmals im Vorjahr, brüteten auch diesmal wieder drei Wildstorchpaare auf dem Gelände des NABU-Artenschutzzentrums. Im Nest auf dem Mast gab es diesmal eine neue Störchin. Aus einem Storchenprogramm in Schweden stammend schaffte sie es nun dreijährig in ihrer ersten Brutsaison, zusammen mit ihrem Partner zwei Junge groß zu ziehen. Es ist dies die erste Brut eines schwedischen Storches in unserer Region.
2013
Während 2012 das Paar noch nicht brütete, war es diesmal erfolgreich. Zunächst kam ein unberingtes Weibchen. Es wurde vom Stammpaar auf dem Schornstein ebenso wie nach einigen Attacken das danach eintreffende vorjährige Männchen als Nachbarn akzeptiert. Mitte Mai war dann anfangs nicht ganz klar, ob wirklich Junge geschlüpft waren. Bald jedoch stellte sich heraus: Es sind drei, und die wurden auch flügge.
2012
Anfangs noch heftig attackiert vom Stammpaar auf dem Schornstein behauptete sich ein junges Paar im Nest auf dem Mast und baute dieses aus. Zur Brut kam es allerdings nicht. Das Männchen war zwei Jahre zuvor Pflegestorch in Leiferde gewesen, kannte sich also hier bestens aus.
2009
Das nicht besetzte Nest diente einem Besuchs-Pelikan als Rast- und Schlafstelle.
2008
Nachdem im Vorjahr zwei der vier Brutstörche ums Leben gekommen waren, blieb in diesem Jahr das Nest auf dem Mast leer. Versuche, sich dort anzusiedeln, wurden von dem Paar auf dem Schornstein abgewehrt.
2007
In mehrfacher Weise ungewöhnlich und auch tragisch verlief die Brutsaison in Leiferde. Zunächst siedelte sich ein Männchen an. Eines Tages stand oben auch ein Weibchen - sehr zum Erstaunen der Pflegestation. Dieses Weibchen war 2004 als Jungvogel in Sachsenhagen beringt und 2005 mit Flügelbruch in Leiferde eingeliefert worden. Niemand hatte vermutet, dass es je wieder fliegen konnte. Doch nun hatte sie es geschafft und war, wenn auch mit erheblichen Einschränkungen, flugfähig. Drei Junge schlüpften. Wenige Tage später wurde - vermutlich nach Kollision mit einem Fahrzeug - das Weibchen tot aufgefunden. Die Jungen wurden geborgen und in der Station aufgezogen. Zum Saisonende fand der Witwer eine neue Partnerin.
1.3 Nest auf Mast II
Jahr
Ankunft
__Ringnummer__
flügge_Junge
__1._Storch__
__22._Storch__
2022


2
202119.02.21.02.(2) DEW 6T 506
1
202019.02.16.03.DEW 6T 506
3
2022
Zuerst traf die Störchin ein. Die Zeit bis zur Ankunft des Männchens nutzte sie, um anderen Nestern einen Besuch abzustatten. So stand sie mit wechselnden Partnern auf Mast 1 und dann solo auf beiden Nestern in Rothemühle. Dort war sie allerdings nicht willkommen. Nachdem auch ihr Partner in Leiferde eingetroffen war, begannen die beiden als erste der sechs dortigen Paare bereits am 23. März mit der Brut. Drei Junge wurden flügge.
2021
Die Störchin war zuerst da. Da der Partner noch fehlte, zog sie erst zum Männchen auf Mast 1, nach Ankunft des dortigen Weibchens aber wieder zurück. Nach drei flüggen Jungen im Vorjahr wurde diesmal von Anfang an nur eins gesichtet. Als es flügge war, schloss es sich bald einem Storchentrupp in den Rieselfeldern an.
2020
Mit Mast II war eine neue Nisthilfe errichtet worden, um das vorjährige Paar auf der Weide rechts aus dem Freigehege herauszuholen. Dieses sollte wieder uneingeschränkt den Pfleglingen zur Verfügung stehen. Der Plan gelang. Das Paar zog um. Gab es bei den beiden im vorigen Jahr noch einen Brutabbruch, so zogen sie diesmal drei Junge groß.
1.4 Nest auf Weide links
Jahr
Ankunft
__Ringnummer__
flügge_Junge
__1._Storch__
__2._Storch__
2020--
-
2019--
-
2018??DEW 2T 565
1
201706.03.23.04.
2
2016(29.03.) 03.04.
29.03.(DEW 8X 606)
(2) DEW 6X260
3
201508.03.12.04.- wie Vorjahr -2
201401.04.01.04.- wie Vorjahr -2
201312.04.12.04.(2) DEW 6X260
4
2019
Obwohl die Weidentriebe zurückgeschnitten worden waren, blieb das Nest leer.
2018
Die Weide wurde nicht wieder zurückgeschnitten Dafür war ein ruhiger gelegenes Alternativnest weiter rechts errichtet worden. Weil das dann besetzt war, bezog ein neues junges Paar das alte Nest trotz hinderlich nachgewachsener Triebe. Mehr als ein Junges wurde nicht gesichtet. Das wurde flügge.
2017
Das Weibchen der Vorjahre kam nicht zurück. Eine neue feste Partnerin fand sich erst 48 Tage nach Ankunft des Männchens. Mitte Mai schlüpften die Jungen. Zwei wurden flügge. Im nächsten Jahr soll eine ruhiger gelegene Nistplatz-Alternative in einem sichtgeschützten Bereich daneben bereit gestellt werden.
2016
Zunächst bezog ein erst zweijähriges Männchen den Platz neben dem Weibchen, musste dann aber seinem Vorgänger weichen. Drei Junge wurden flügge.
2015
Zum dritten Mal in Folge dasselbe Paar brütete auf der gekappten Weide. Offensichtlich kommen die beiden mit dem aufgrund seiner Lage weiterhin sehr störungsanfälligen Neststandort gut zurecht. Wie im Vorjahr wurden zwei Junge flügge.
2014
Im dritten Nest, auf der gekappten Weide am Rande des einen nicht belegten Freigeheges, brütete dasselbe Paar wie im Vorjahr. Trotz des störungsanfälligen Neststandortes waren die beiden mit diesmal zwei flüggen Jungen wieder erfolgreich.
2013
Das Paar hatte sich für sein Nest auf einer gekappten Weide nahe am Zaun im Freigehege einen doch sehr störanfälligen Standort ausgesucht. Mitarbeiterinnen mussten des öfteren daran vorbei gehen, und die Besucher befanden sich nur wenige Meter davon entfernt auf der anderen Seite. Dadurch gestört standen die Eltern während des Brütens auch häufiger mal auf. Einmal wurden durch stressbedingten Handlung des Männchens zwei Eier abgeworfen und zerstört. Dass dennoch vier Junge schlüpften und flügge wurden, ist schon erstaunlich.
1.5 Nest auf Weide rechts
Jahr
Ankunft
__Ringnummer__
flügge_Junge
__1._Storch__
__1._Storch__
2020--
-
201906.03.06.03.- wie Vorjahr -0
2018??DEW 6T 506
1
2019
Zumindest der nun dreijährige Ringstorch war derselbe wie im Vorjahr. Der Brutbeginn bereits am 3. April lag wesentlich früher. Es kam zum Brutabbruch. Unklar ist, ob kurz zuvor noch Junge geschlüpft waren. Im Sommer zog das Paar dann ins Dorf und baute in mühevoller Arbeit ein zweites Nest oben auf dem Kreuz der Kirche.
2018
Das neue sichtgeschützte Nestangebot wurde sofort angenommen. Mindestens ein Brutpartner war erst zwei Jahre alt. Zwei Eier wurden gelegt, ein Junges wurde flügge.
1.6 Nest auf Weidenhütte
Jahr
Ankunft
__Ringnummer__
flügge_Junge
__1._Storch__
__2._Storch__
2020--
-
2019-- -
201806.03.23.04.(1) DEW 4T 450
(2) DEW 5T 405
0
2019
Das Paar vom Vorjahr suchte und fand eine Brutstelle, an der es ungestörter war: die gekappte Eiche im Ort. Das Nest im NABU AZ blieb leer (Kehrwieder).
2018
Weil sonst keine Nistmöglichkeit bestand, versuchte ein junges Paar, auf dem Netz über der Greifvogelvoliere ein Nest zu bauen. Als das nicht möglich war, bezog es ein extra errichtetes neues Nest auf der Weidenhütte. Fünf Eier wurden bebrütet, erwiesen sich aber alle als nicht befruchtet. Mit zwei bzw. drei Jahren war das Paar noch zu jung.
2. Leiferde Ort

2.1 Metallbau Plack, Nest auf Eiche
Jahr
Ankunft
__Ringnummer__
flügge_Junge
__1._Storch__
__2._Storch__
2022

- wie Vorjahr -2
202101.01.21.02.- wie Vorjahr -0
2020Überwinterer24.02.- wie Vorjahr -2
201924.02.05.03.(1) DEW 5T 405
(2) DEW 4T 450
0
201806.03.23.04.DEW 8X 4900
201728.03.03.04.DEW 7X 988
0
2022
In den vergangenen vier Jahren hatte dasselbe Paar dreimal auf tauben Eiern gebrütet, nur einmal wurden zwei Junge flügge. Diesmal gab es beides. Drei Wochen nach dem errechneten Termin schlüpften zwei Junge. Es muss also unbemerkt ein Nachgelege stattgefunden haben. Bei Beringen der Jungen wurde im Nest außerdem ein taubes Ei entdeckt. Rätselhaft bleibt, wieso beim zweiten Versuch die Eier nun - wie in den vier Jahren zuvor nur ein einziges Mal - wieder befruchtet waren.
2021
Seit vier Jahren ist dieses Paar nun zusammen. Gebrütet wurde Im ersten Jahr noch im AZ, seitdem und auch diesmal im Nest auf der gekappten Eiche im Kehrwieder. Mit Ausnahme des Vorjahres schlüpften trotz langen Brütens weit über die Zeit hinaus keine Jungen. Die Eier waren offensichtlich nicht befruchtet. Wie aber ist der Bruterfolg des Vorjahres mit 2 flüggen Jungen zu erklären? Vielleicht damit, dass da das Weibchen noch kurz vor der Eiablage in einem anderen Nest liiert gewesen war. Das würde dann für eine Unfruchtbarkeit des Männchens sprechen.
2020
Zweimal hatte das junge Paar auf tauben Eiern gebrütet, zunächst im AZ auf der Weidenhütte, dann im vorigen Jahr im Dorf auf der gekappten Eiche Plack. Dort starteten die beiden nun ihren dritten Versuch - und diesmal klappte es. Zwei Junge wuchsen heran und wurden flügge. Damit hat sich der Verdacht nicht bestätigt, einer der beiden Partner könnte unfruchtbar sein.
2019
Das vorjährige Paar von der Weidenhütte bezog nun das Nest im Ort (Kehrwieder) auf der gekappten Eiche und baute es weiter aus. Brutbeginn war der 10. April. Als dann Ende Mai und sogar noch im Juni weiter gebrütet wurde, war klar: Es würde keinen Storchennachwuchs geben. Die Eier waren erneut nicht befruchtet. Sollte sich dies auch im nächsten Jahr wiederholen, spricht vieles dafür, dass ein Partner unfruchtbar ist.
2018
Da das vorjährige Nest von Herbststürmen weitgehend abgetragen war, machte sich ein Paar an den Wiederaufbau. Zumindest das drei Jahre alte Männchen war dabei neu. Es stammt aus Leiferde. Gebrütet wurde zwar eine Zeitlang, aber dann erfolgte der Abbruch. Anschließend gab es nur noch unregelmäßig Nestbesuche.
2017
Auf einer gekappten Eiche im Dorf baute ein wohl noch sehr junges Paar sein Nest. Das Männchen gehörte dem Jahrgang 2014 an und stammte aus dem nahe gelegenen Ausbüttel. Drei Junge schlüpften, überlebten aber eine Schlechtwetterphase mit mehrtägigem Dauerregen nicht.
2.2 Nest auf dem Kreuz der Kirche
Jahr
Ankunft
__Ringnummer__
flügge_Junge
__1._Storch__
__2._Storch__
2022

- wie Vorjahr -0
202108.03.14.03.(1) DEW 8T 081
(2) DEW 7T 984
0
202018.04.18.04.DEW 7T 984
DEW 8T 081
0
2022
Das Paar der letzten beiden Jahre kehrte auf das von ihm erbaute Nest auf dem Kirchenkreuz zurück. Das Brutgeschehen gestaltete sich hingegen undurchsichtig. Mal wurde ein neues, unberingtes Weibchen gesichtet, mal das vom Vorjahr. Gebrütet wurde auch und sogar lange Zeit. Als aber nach über zwei Monaten immer noch keine Junge geschlüpft waren, war klar, dass es auch in diesem Jahr keinen Storchennachwuchs geben würde. Ob die Eier unbefruchtet oder zwischendurch erkaltet waren, bleibt unklar.
2021
Das da erst zweijährige Paar vom Vorjahr kam auch diesmal und baute das Nest hoch oben auf dem Kreuz weiter aus. Ab dem 14. April wurde gebrütet, zwei Monate später leider immer noch. Entweder waren die Eier unbefruchtet oder zwischendurch erkaltet. Junge schlüpften jedenfalls nicht.
2020
Und dann ist da noch das Nest auf dem Kreuz der Kirche. Im Vorjahr hatte das Paar Weide rechts nach dem Brutabbruch begonnen, dort oben ein Zweitnest zu bauen. Erstaunlicherweise schafften sie es, schon mal eine ordentliche Grundlage herzustellen. Die wurde in diesem Jahr nun von einem ganz jungen Paar weiter ausgebaut. Zu einer Brut kam es noch nicht, weil zumindest einer der beiden erst zwei Jahre alten Störche noch nicht brutreif war.
2.3 Nest auf Haus Klotz, ab 2022 Nest auf Fichte
Jahr
Ankunft
__Ringnummer__
flügge_Junge
__1._Storch__
__2._Storch__
2022


1
202126.03.26.03.(1) DEW 9T 610
0
2022
Da ihr vorjähriges Nest auf der Schornsteinabdeckung bei Familie Klotz nicht mehr existierte, begab sich das Paar mit dem nun dreijährigen Männchen und der unberingten Störchin auf die Suche nach einem neuen Nistplatz. Das gestaltete sich schwierig. Erst nach einiger Zeit wurde entdeckt, dass die beiden, von Zweigen des Baumes völlig verdeckt, ein Nest auf einer Fichte hinter dem Storchengehege bauten. Es schlüpften vermutlich zwei Junge. Eins wuchs heran. Damit es überhaupt vom Nest herunter kommen konnte, wurde eine Abflugschneise zum Gehege hin freigeschnitten. Das klappte dann auch.
2021
Ein ganz junges Paar mit einem zweijährigen Männchen machte sich daran, auf der welligen Kaminabdeckung des Hauses vor dem AZ ein Nest zu bauen. Anfangs fielen viele Zweige herunter. Doch die beiden schafften es. Ab dem 13. April wurde gebrütet. Zwei Junge wuchsen heran. Eins starb nach zwei Wochen. Das zweite erlitt im Nest schwere Kopfverletzungen und stürzte herab. Es musste eingeschläfert werden. Am Tag danach verließ das nun kinderlose Paar sein Nest und zog weiter.
Hans-Jürgen Behrmann
Weißstorchbetreuer für die Landkreise Celle (bis 2019) und Gifhorn



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Hans-Jürgen Behrmann
Weißstorchbetreuer für die Landkreise Celle ( bis 2019) und Gifhorn



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