Gifhorn - Weißstörche in den Landkreisen Celle und Gifhorn

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Gifhorn

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Gifhorn Kästorf

Nest auf Mast
Jahr
Ankunft
Ringnummer
flügge Junge
__1._Storch__
__2._Storch__
202216.02.16.02.
DEW 5X 367
3
202118.02.21.02.(1) DEW 5X 367
0
202016.02.02.04.DEW 5X 367
1
201921.02.27.03.DEW 5X 367
1
201803.03.09.03.- wie Vorjahr -4
201724.02.15.03.- wie Vorjahr -4
201602.03.(11.03.) 27.03.
- wie Vorjahr -4
201526.02.09.04.(1 ) DEW 5X 367
(2) DEW 5T 280
- neu beringt -
2
201404.03.21.03.- wie Vorjahr -2
201306.03.17.03.- wie Vorjahr -2
201220.03.20.03.- wie Vorjahr -1
2011(11.03.)
13.04.
13.04.(1) DEW 5X 367
0
201031.03.08.05.
0
200902.05.03.05.

2022
Diesmal traf außer dem nun 14-jährigen Männchen "Georg“ auch seine unberingte Partnerin bereits am 16. Februar ein. Der Brutbeginn erfolgte dann am 24. März. Schwere Kämpfe um das Nest wie im Vorjahr blieben aus. Vier Junge schlüpften und wuchsen heran. Eins wurde dann bei der Beringung frischtot im Nest gefunden und zur Untersuchung eingeschickt. Das Ergebnis steht noch aus. Im Vorjahr hatten von den Eltern gefütterte Gummiringe und Silikondichtungen zum Tode des einen Jungstorches geführt.
2021
Früh-Heimkehrer “Georg” kam bereits am 18. Februar. Drei Tage danach fand sich ein - gegenüber dem Vorjahr neues - Weibchen ein. Ab dem 22. März wurde gebrütet. Als dann die ersten Jungen gerade geschlüpft waren, gab es am 27. April heftigste Kämpfe des nestbewachenden Weibchens vermutlich mit der Vorgängerin. Schwer am Kopf gezeichnet konnte es dann doch die Angreiferin abwehren. Unmittelbar danach wurden drei Junge gesichtet, dann nur noch eins. Das wuchs heran. Kurz vor dem Flüggewerden lag es dann tot im Nest. Eine Untersuchung ergab, dass von den Eltern gefütterte Gummiringe und Silikondichtungen die Ursache dafür waren.
2020
So lange hatte das Männchen noch nie warten müssen, bis endlich ein (das?) Weibchen eintraf und blieb. Zwischendurch war „Georg“ für zwei Wochen mit dem Weibchen in Wesendorf liiert gewesen, musste aber nach Rückkehr des dortigen Männchens wieder abziehen. In Kästorf schlüpften dann zwei Junge, von denen eins flügge wurde.
2019
„Franziska“ kam nicht wieder. Sie wurde auch nirgendwo anders gesichtet. „Georg“ musste fünf Wochen warten, bis endlich ein neues Weibchen blieb. Zwischenzeitlich hatte er schon mal Kontakt mit Nest und Störchin in Wesendorf aufgenommen. Doch dann war das dortige Männchen gekommen, und er kehrte zurück. Mit der neuen Partnerin wurden drei Junge ausgebrütet. Zwei starben relativ bald, eins wurde flügge. Bei dessen Beringung tat Vater „Georg“ ärgerlich klappernd deutlich seine Missbilligung kund.
2018
Mit dem frühen Brutbeginn bereits am 30. März gehörten „Georg“ und „Franziska“ zu den Storchenpaaren, deren Junge nach dem Schlüpfen noch gute Nahrungsbedingungen hatten. So überstanden alle vier die schwierigen ersten Wochen. Da die erfahrenen Eltern auch danach genügend Nahrung heranschafften, wurden nun zum dritten Mal in Folge alle vier Jungen flügge.
2017
Zum zweiten Mal in Folge vier flügge Junge – das ist eine wirklich erfreuliche Entwicklung. Garant für diesen Bruterfolg ist das erfahrene Elternpaar, das nun zum fünften Mal in Folge zusammen brütete. Übrigens: Wie schon im Vorjahr zeigte sich das Männchen Georg sehr ungehalten über die Beringung seiner Jungen. Ärgerlich klappernd umkreiste es das Geschehen.
2016
Zunächst floss Blut. Störchin Franziska musste eine Konkurrentin vertreiben, die ihren Platz eingenommen hatte. Vier Junge wuchsen heran. Dann konnte Partner Georg aufgrund einer Beinverletzung nicht richtig auftreten und war damit auch in der Nahrungsbeschaffung beeinträchtigt. Eine Zeitlang wurde eine Zusatzfütterung in Nestnähe eingerichtet, bis die Beschwerden abgeklungen waren. So gelang es, dass erstmals in Kästorf vier Jungstörche flügge wurden.
2015
Nach dem Orkan am 5. Juli war das Weibchen nicht mehr flugfähig. In Leiferde wurde es gesund gepflegt, nun auch beringt und kehrte von dort aus zurück. Zwischenzeitlich hatte das Männchen die zwei Jungen allein versorgt. Bei dem kleineren der beiden stellte sich nach dem ersten Abflug heraus, dass es auf einem Auge blind ist. Es lebt nun in Leiferde zusammen mit den anderen Dauerpfleglingen.
2014
Im dritten Jahr in Folge war das Paar erfolgreich. Obwohl seine Jungen in den Tagen des kalten Dauerregens schon drei Wochen alt waren, überlebten zwei der drei. Eins von ihnen starb dann allerdings später bei einem Ausflug in Neudorf-Platendorf, als es dort beim Landen auf einem Abspannmast einen tödlichen Stromschlag erlitt.
2013
Die seit der Neuansiedlung 2009 von Jahr zu Jahr immer etwas besseren Brutergebnisse erfuhren wiederum eine Steigerung: Erstmals wurden nun zwei Junge flügge. Zum dritten Mal in Folge brütete das nun sechsjährige beringte Männchen vermutlich mit demselben unberingten Weibchen. Beide sind Westzieher.
2012
Vermutlich dasselbe Paar wie im Vorjahr war nun erstmals erfolgreich. Von zunächst vier geschlüpften Jungen überlebte nur eins die ersten vier Wochen. Es wurde aber flügge. Damit ist dies die erste erfolgreiche Storchenbrut in Ort seit wohl mehr als fünfzig Jahren.
2011
Ein erster Storch kam bereits am 11. März, blieb aber nicht durchgehend. Dann ließ sich am 13.04. ein Paar nieder, dessen dreijähriges Männchen zuvor in Rötgesbüttel vertrieben worden war. Bereits während der Brut gab es Unregelmäßigkeiten. Dennoch schlüpfte mindestens ein Junges, das aber nach wenigen Tagen verstarb. Vermutlich waren die noch jungen Eltern überfordert.
2010
Die Störche kamen wieder. Allerdings dauerte es 38 Tage, bis das Paar komplett war, wobei das Weibchen als noch sehr jung erschien. Ende Mai – und damit für einen Erfolg viel zu spät - wurde die Brut doch noch begonnen, allerdings knapp vier Wochen später abgebrochen. Ein unter dem Nest gefundenes Ei bewies, dass tatsächlich gebrütet worden war.
2009
Die im Vorjahr im benachbarten Wagenhoff erfolgreiche Neuansiedlung führte dazu, nun auch in Gifhorn-Kästorf einen Versuch zu wagen. Tatsächlich entschlossen sich ab dem 02./03.05. zwei Störche, hier sesshaft zu werden. Ihre relativ späte Ankunft, geringe Nestbauaktivitäten und häufige Abwesenheit vom Nest lassen auf ein noch sehr junges Paar schließen. Sie blieben aber bis zum Schluss. Ob sie wieder kommen?
Gifhorn-Lehmweg
Nest auf ausrangiertem Eisenmast
Jahr
Ankunft
Ringnummer
flügge Junge
__1._Storch__
__2._Storch__
2022

- wie Vorjahr -1
202118.02.21.02.(1) DEW 9X 180
2
202025.02.13.03.- wie Vorjahr -1
201911.03.31.03.ESI 9067966
3
201806.03.03.04.(1) ESI 9067966
0
201725.04.01.05.ESI 9067966
1
2022
Nach Bruten in Weyhausen und der Deponie Wolfsburg hatte sich das nun elfjährige Männchen DEW 9X 180 im Vorjahr für Nest und Partnerin in Gifhorn-Lehmweg als seinem vierten Brutstandort entschieden. Dorthin kehrte es auch in diesem Jahr zurück. Mit seiner Partnerin zog es diesmal zwei Junge groß, von denen eins kurz vor oder nach dem ersten Ausfliegen tot im Nest lag, ohne dass eine Ursache dafür erkennbar war.
2021
Schon im Vorjahr hatte DEW 9X 180, seit 2013 Brutstorch in Nestern in Weyhausen und der Deponie Wolfsburg, Interesse gezeigt, als das Weibchen im Nest in Gifhorn-Lehmweg nach dem Tod ihres Partners dann solo war. Diesmal flog er bei seiner Rückkehr am 18. Februar gleich dorthin. Drei Tage danach kam sie an. Die beiden zogen drei Junge groß. Bereits flügge starb dann leider ein Jungstorch an den Folgen einer Kollision mit einem hochgespannten Seil.
2020
Seit die beiden Jungen 17 Tage alt waren, wurde nur noch ein Elternstorch am Nest gesehen. Das Männchen mit dem spanischen Ring fehlte. Es wurde einige Tage danach tot auf einem Acker nahe dem Ilkerbruch gefunden. Die fortan alleinerziehende Mutter schaffte es, die Jungen groß zu bekommen. Das eine wurde eines Tages mit Kopfverletzungen unter dem Nest gefunden. Die Untersuchungen in Leiferde und in der TiHo Hannover ergaben, dass es blind und nahezu taub war. Es musste eingeschläfert werden. Sein Nestgeschwister wurde flügge.
2019
Es gibt gleich zwei frohe Botschaften. Zum einen konnte nun im dritten Jahr endlich die Nummer des Männchens komplett abgelesen werden. Demnach wurde ESI 9067966 einjährig in Spanien (vermutlich als zwischenzeitlicher Pflegestorch) beringt und kehrt nun seit Erlangung der Brutreife wieder in sein Heimat Deutschland zurück. Erfreulich ist auch, dass es diesmal dem Paar gelang, drei Junge groß zu ziehen. Das Männchen wurde mehrfach bei der Nahrungssuche in der Deponie Wolfsburg gesichtet.
2018
Das vorjährige Männchen mit dem spanischen Ring kam wieder. Lange musste es warten, bis dann auch das (ein?) Weibchen eintraf. Ein Junges wuchs heran, Im Alter von gut vier Wochen wurde es stark unterernährt tot unter dem Nest aufgefunden. Offensichtlich bietet dieser von viel Wald und Acker umgebene Standort mit relativ wenig Grünland in der Nähe für eine Storchenfamilie keine optimalen Nahrungsmöglichkeiten. Der Ring des Männchens konnte nun per Fotos noch genauer abgelesen werden. Wir warten auf Nachricht aus Spanien.
2017
Die erstmalige Brut auf dem Betriebsgelände der Fa. Kyszkiewicz war schon eine große Überraschung, zumal der Anteil an nahegelegenen Grünlandflächen nicht sehr groß ist. Dennoch wurde bei dieser Spätbrut ein Junges flügge. Am 1. September zog die ganze Familie ab, darunter auch das mit einem spanischen Ring versehene Männchen. Es konnte noch nicht geklärt werden, ob es sich um einen spanischen Storch handelt oder um einen deutschen Storch, der in Spanien beringt wurde.
Gifhorn-Winkel (Ort)
Nestmast „Große Weide“
Jahr
Ankunft
Ringnummer
flügge Junge
__1._Storch__
__2._Storch__
202124.04.24.04.(1) DEW 9T 859
-
202008.04.14.04.DEW 5T 481
2
201908.04.09.04.DEW 5T 289
1
201815.04.15.04.DEW 4T 802
1
201712.05.18.05.DEW 4T 450
-
201621.04.24.04.- wie Vorjahr -2
201526.04.26.04.(1) DEW 5X 579
0
201412.05.
DEW 6X 479
-
2022
Das Nest blieb zum ersten Male leer.
2021
Erneut gab es einen Wechsel. Anstelle des dreijährigen Männchens vom Vorjahr ließ sich nun ein zweijähriges Männchen an der Seite des unberingten Weibchens nieder. Die beiden harmonierten gut, paarten sich häufig und bauten anfangs auch am Nest. Gebrütet wurde aber noch nicht. Vermutlich waren ein oder sogar beide Partner noch nicht ganz brutreif. Nach knapp 2 Monaten zog das junge Paar dann weiter.
2020
Zuerst kam das Weibchen. Das Männchen vom Vorjahr hingegen orientierte sich neu nach Wasbüttel. Die nun freie Stelle besetzte ein erneut erst dreijähriges Männchen. Es war der fünfte Wechsel in sechs Jahren. Zuvor war es mehrere Tage solo in Isenbüttel gewesen, entschied sich aber dann für Nest und Weibchen in Winkel. Per Webcam war zu verfolgen, wie von den zunächst geschlüpften drei Jungen zwei flügge wurden.
2019
Und schon wieder gab es ein neues dreijähriges Männchen - das nun vierte in den fünf Jahren, seit das Nest besetzt ist. Offensichtlich bietet sich dieser Standort gerade auch für Erstbrüter an, von denen sich doch manche dann im Folgejahr „was Besseres“ suchen. Wie im Vorjahr schlüpften zwei Junge. Eins starb schon nach wenigen Tagen, das andere wurde flügge.
2018
Nach einem Jahr Pause kam es wieder zur Brut - nun mit einem neuen dreijährigen Männchen. Das stammt aus Vechelde und war als Jungstorch in Leiferde zur Pflege gewesen. Vor der Entscheidung für Winkel hatte es sich mehrere Tage auf den benachbarten Nestern in Ausbüttel/Dorf und Ribbesbüttel aufgehalten. Als die beiden Jungen am 25. Mai schlüpften, gab es wegen der langen Trockenheit kaum noch Regenwürmer. Ein Junges starb bald, das andere aber wurde flügge.
2017
Nach der ersten erfolgreichen Brut im Vorjahr gab es in diesem Jahr keinen Storchennachwuchs, obwohl sich längere Zeit ein Paar auf dem Nest an der Großen Weide aufhielt. Mindestens einer der beiden Partner war noch zu jung. Vom Männchen wissen wir aufgrund des Ringes, das es zum Jahrgang 2015 gehört und aus Vorhop stammt. Das Männchen der letzten beiden Jahre wurde sethernicht mehr gemeldet.
2016
Im Vorjahr hatten erstmals überhaupt Störche in Winkel gebrütet, allerdings letztlich noch ohne Erfolg. Diesmal nun klappte es. Wohl dasselbe Paar zog zwei Junge groß. Beide wurden flügge. Bevor sie die große Reise ins Winterquartier antraten, hielten sie sich im August mit vielen anderen Störchen in der Region Rieselfelder/Okeraue im Norden Braunschweigs auf.
2015
Der Einzelstorch vom Vorjahr kehrte nicht zurück. Statt dessen siedelte sich ein Paar an. Das Männchen war vier Jahre zuvor als Pflegestorch in Leiferde ausgeflogen. Mindestens ein Junges schlüpfte, verstarb aber nach einigen Tagen. Offensichtlich waren die noch jungen Eltern überfordert. Immerhin: es ist die erste Storchenbrut im Ort überhaupt.
2014
Am 5. Mai war das neue Nest im Ort aufgestellt worden. Bereits eine Woche danach siedelte sich dort ein vierjähriger, in Großmoor (CE) geborener Einzelstorch an. Möglicherweise handelte es sich dabei um ein Weibchen. Er trug noch ein wenig Nistmaterial ein und übernachtete regelmäßig. Nach fünf Wochen zog er weiter.
Hans-Jürgen Behrmann
Weißstorchbetreuer für die Landkreise Celle (bis 2019) und Gifhorn



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Hans-Jürgen Behrmann
Weißstorchbetreuer für die Landkreise Celle ( bis 2019) und Gifhorn



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