Betzhorn - Weißstörche in den Landkreisen Celle und Gifhorn

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Betzhorn

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Nest auf Scheunendach
Jahr
Ankunft
Ringnummer
flügge Junge
__1._Storch__
__2._Storch__
2022

- wie Vorjahr -0
202123.03.26.03.(1) DEW 7X 9680
202021.02.13.03.- wie Vorjahr -2
201904.03.16.03.- wie Vorjahr - 4
201808.03.08.03.- wie Vorjahr -1
201704.03.20.03.- wie Vorjahr - 3
201620.03.04.04.(1) DEW 7X 447
(2) DEW 7X 968
3
201513.03.27.04.(1) DEW 7X 447
(2) DEW 9X 254
2
201427.03.01.04.(1) DEW 7X 4472
201311.04.29.04.(1) DEW 7X 4472
201206. (-08.)04


201130.03.24.04.
-
201026.03.13.04.
0
200930.03.30.03.
3
200829.03.29.03.
3
200729.03.21.04.
2
2022
Das Brutgeschehen ähnelte dem vom Vorjahr. Dasselbe Paar brütete. Junge schlüpften, wurden gefüttert. Doch nach gut zehn Tagen regte sich nichts mehr, und es flogen auch beide Eltern wieder vom Nest. Die Jungen waren gestorben, vermutlich erneut an Aspergillose, einer Schimmelpilzinfektion der Atemwege. Die Eltern blieben aber bis zum Saisonende.
2021
Acht Jahre lang war DEW 7X 447, Jahrgang 2010 aus Petershagen (NRW), Brutstorch in Betzhorn. Diesmal kam er nicht wieder. Die freie Stelle an der Seite des Weibchens übernahm nun das Männchen aus dem benachbarten Vorhop. Ab dem 11. Mai wurde gefüttert, gut zwei Wochen danach nicht mehr. Die Jungen waren plötzlich gestorben. Vermutliche Todesursache ist Aspergillose, Dieser Schimmelpilzerkrankung der Atemwege fielen im Kreis Gifhorn die bis zu 2½ Wochen alten Jungen acht Bruten zum Opfer.
2020
Von anfangs drei Jungen wurden zwei flügge. Schon bald zog sich dann einer der beiden bei einem Ausflug einen Bruch des rechten Unterschenkels zu. Er kehrte aber immer wieder aufs Nest zurück und wurde dort weiter von den Eltern gefüttert. Da er anfangs noch gut bei Kräften war, konnte er nicht eingefangen werden. Nach dem Abflug wurde er dann in der Region Hannover aufgefunden. Aufgrund seiner schweren Verletzung, die sich noch verschlimmert hatte, musste er dort eingeschläfert werden.
2019
Wie im Vorjahr schlüpften vier Junge. Nur diesmal wurden alle vier flügge. Dazu trugen sicher das bruterfahrene Elternpaar und der in diesem Jahr hohe Mäusebestand entscheidend mit bei. Es ist dies die erste Viererbrut im Ort seit 2006 und zuvor 1992. Schon bald nach den ersten kleinen Ausflügen der Jungen kehrten dann nur noch drei aufs Nest zurück. Wo der vierte abgeblieben ist, konnte nicht festgestellt werden.
2018
Von vier geschlüpften Jungen überlebte nur eins. Die anderen drei starben in Abständen, obwohl die Eltern bruterfahren sind. Es könnte sein, dass sie in ihrem Nahrungsrevier mit wenig Wasserflächen wegen der langen Trockenheit nicht genügend Futter fanden. Dagegen spricht allerdings, dass die fünf benachbarten Paare bis auf Vorhop (1) alle 3-4 Junge groß zogen.
2017
Diesmal blieb das Weibchen vom Vorjahr. Vier Junge schlüpften, drei wurden flügge. Der im Vorjahr mit Beinbruch geborgene Jungstorch wurde nach seiner Behandlung in der Tierärztlichen Hochschule über den Winter weiter in Leiferde betreut. Geblieben ist eine leichte Gehbehinderung. Weil er damit in Freiheit durchaus überleben kann, wurde der Pflegling dann im Frühjahr in Leiferde wieder ausgewildert. Er wurde danach mehrfach in umherziehenden Storchengruppen und auch als Einzelübernachter abgelesen.
2016
Als drittes Weibchen in drei Jahren bildete diesmal die vorjährige Schönewörder Störchin zusammen mit dem Männchen ein Paar. Von den drei flüggen Jungen zog sich eins bald einen Beinbruch zu. Es konnte eingefangen werden, wurde in der Tierärztlichen Hochschule Hannover behandelt und befindet sich nun in der Pflegestation in Leiferde. Bei ihm besteht die Hoffnung, dass es im nächsten Jahr wieder freigelassen werden kann.
2015
Das vorjährige Weibchen kehrte nicht zurück. Erst 42 Tage nach der eigenen Ankunft fand das Männchen doch noch eine Partnerin. Für das 2011 in Warmenau geschlüpfte Weibchen war es die erste Brut. Trotz des späten Brutbeginns am 3. Mai waren die beiden erfolgreich.
2014
Nach seiner zunächst erneuten Vertreibung aus Wahrenholz blieb das Männchern wie im Vorjahr in Betzhorn. Hier fand sich diesmal bald eine Partnerin. Es wurde gebrütet. Nach dem Abwurf von zwei Jungen wuchsen immer noch drei Junge heran. Eins starb später im Alter von fast fünf Wochen, die beiden anderen schafften es. Damit war das Männchen im Alter von nun vier Jahren erstmals erfolgreich.
2013
Im Vorjahr hatte es erstmals seit vielen Jahrzehnten kein Storchenpaar gegeben. Diesmal erschien zunächst ein dreijähriges, 2010 in Petershagen-Ilvese (NRW) beringtes Männchen. Zuvor hatte es bei einem Ansiedlungsversuch im benachbarten Wahrenholz dann doch dem dortigen Männchen weichen müssen. Hier aber fasste es Fuß. Ende April gesellte sich ein offenbar ebenfalls noch sehr junges Weibchen dazu. Die beiden blieben die Saison über zusammen. Zu einer Brut kam es aber nicht.
2012
Nur drei Tage blieb das Männchen. Dann wechselte es auf das benachbarte Nest in Wahrenholz über, wo das Weibchen solo war. Fortan zählte das Wahrenholzer Paar auch Betzhorn zu seinem Nahrungsrevier, in dem eine zusätzliche Ansiedlung nicht geduldet wurde.
2011
Nach 25 Tagen fand sich zwar auch ein Weibchen ein, gebrütet wurde allerdings in diesem Jahr nicht. Vermutlich war ein Partner noch zu jung.
2010
Zunächst verlief das Brutgeschehen problemlos. Kurze Zeit vor dem Schlupftermin erfolgte dann aber der Brutabbruch, nachdem zeitweilig nur noch ein Storch anwesend war. Warum, blieb unklar. Später war das Paar wieder komplett.
2009
Zeitweise waren schon beide Altstörche unterwegs, obwohl da die drei Jungen noch nicht einmal drei Wochen alt waren. Dies ist fast immer ein Indiz für Nahrungsknappheit. Wäre genug Futter da, würde mindestens in den ersten vier Wochen ein Altstorch auf dem Nest Wache halten. Alle drei Jungen wurden flügge.
2008
Nach langer Wartezeit des ersten Storches im Vorjahr bis zum Erscheinen einer Partnerin trafen in diesem Jahr beide zusammen ein – wobei in einem solchen Fall nicht auszuschließen ist, dass zumindest einer von beiden neu ist. Von zunächst drei Jungen wurden zwei flügge.
2007
Dreieinhalb Wochen musste das Männchen in Betzhorn warten, bis endlich ein Weibchen eintraf und blieb. Die Zeit reichte aber gut aus, um zwei Junge groß zu ziehen.
Hans-Jürgen Behrmann
Weißstorchbetreuer für die Landkreise Celle (bis 2019) und Gifhorn



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Hans-Jürgen Behrmann
Weißstorchbetreuer für die Landkreise Celle ( bis 2019) und Gifhorn



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